Schulhof-Aktion

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Am Samstag, den 27. September wurde mit der Verschönerung unseres Schulhofes begonnen. Hierfür trafen sich ca. 20 Eltern und Lehrer und es wurde viel gebuddelt, geschaufelt und gebaggert.

DSCF6407Das Beet zwischen der Einfahrt und dem „kleinen Schulhof“ wird in den kommenden Wochen komplett umgestaltet und dazu wurden zunächst die Steine und Pflanzen entfernt. Außerdem mussten die Betonkübel zu einem Drittel ausgeleert und mit Beton und Kies gefüllt werden.
Die Steine an der Einfahrt wurden gerade gerückt und einige Sträucher wurden versetzt.DSCF6435

Im Oktober findet dann der zweite Teil der Schulhofaktion statt und wir hoffen auch dann auf so rege Teilnahme!

Rückblick auf Projektwoche und Schulfest

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Bu-, Bu-, Buchstabensuppe

Wer sich von Till Eulenspiegel nicht hat hinters Licht führen lassen, weiß es genau: Buchstabensuppe kann zwar sehr gut schmecken, nicht aber beim Lesen lernen helfen!

Unsere Grundschule hat da ein viel besseres Rezept: Freude am Lesen, Lust am und aufs Lesen – eben „Leselust“ – ist die wichtigste Voraussetzung für die Entwicklung von Lesefertigkeit.

Beim Schulfest am 4.4. konnten sich die Besuchenden davon überzeugen, dass dieses Rezept die gewünschte Wirkung hatte!

Eine ganze Woche lang haben sich die Kinder von ihren Lehrkräften „Zum Lesen verführen“ lassen – so das Motto der dem Fest vorangegangenen Projektwoche. Jeder Tag begann hier mit einer Schulversammlung, in der Kinder ihre Lieblingsbücher präsentierten und ihre Empfehlung zum Lesen derselben begründeten, selbst verfasste Gedichte zum Thema „Lesen“ wie auch Gedichte berühmter Autoren (wie z. B. James Krüss) vortrugen und alle gemeinsam Lese-Lieder sangen. Geleitet wurden die Schulversammlungen übrigens von der Kinderkonferenz der Schule.

In den insgesamt 10 verschiedenen jahrgangsgemischten Projektgruppen fanden spannende, lustige, bewegende, in jedem Fall intensive Begegnungen mit ausgewählter Kinderliteratur statt: Piraten, Dinosaurier, ungewöhnliche Elefanten, a witch on a broom, merkwürdige Dinge im Meer – in Phantasiewelten kann eben alles passieren!
In einer Projektgruppe haben die Kinder ein Hörspiel aufgenommen, in einer anderen die Lesung eines englischen Kinderbuches aufführungsreif einstudiert, es wurde Papier geschöpft, das, zu einem kleinen „Buch“ gebunden, schließlich mit eigenen Geschichten beschriftet werden konnte, Bücher wurden illustriert, in kleinen Szenen nachgespielt und mit selbst hergestellten Werkstücken für die Ausstellung anschaulich gemacht. Eine Gruppe hat intensiv die Arbeit am Musical „Till Eulenspiegel“ fortgesetzt.

Und alle haben sie gelesen: Sei es in den zum jeweiligen Thema passenden, eigens zusammengestellten Büchersammlungen in den Klassenräumen, sei es in Büchern aus dem „großen Bücherschrank“, in den sich das Foyer der Schule verwandelt hatte. Hier waren Hunderte von Kinderbüchern zu finden, meist von den Kindern selbst gespendet. Aber auch Lesepaten waren wieder unterwegs und haben die Lehrkräfte mit dem Vorlesen von Geschichten unterstützt.

 

Solo für fünf
Beim Schulfest am Freitagnachmittag schließlich begrüßte die Schule die Gäste mit den Liedern „Lesen heißt auf Wolken liegen“ und „Bücherzeit“. Auf der Tischtennisplatte als Bühne sangen mutig und bezaubernd Kinder der 4a die Strophen der Lese-Lieder solo – im Refrain unterstützt von der ganzen Schule.

Hip Hop-Bild mit SteinerAuch die Hip Hop-Gruppe unter der Leitung von Maree Götze sorgte mit der Präsentation ihrer (eigens für die Verabschiedung von Herrn Egen) einstudierten Choreografie für einen schwungvollen Beginn des Festes.

„Unser Ziel, den Kindern auch mit dieser Woche zu zeigen, welche wunderbaren Erfahrungen man mit Büchern machen kann, wie Bücher das Leben reich machen können, haben wir sicherlich erreicht“, so Schulleiterin Elise Hülsermann bei der Begrüßung der Gäste. „Aber selbstverständlich hören wir jetzt nicht auf, uns allen hat es so viel Spaß gemacht, wir machen jetzt einfach immer weiter mit dem Lesen: in der Schule, zu Hause, im Bus und auf der Wiese im Freibad. Überall.“Lesen - Überall!

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Damit war das Fest eröffnet: Da gab es den großen Bücherflohmarkt für jedes Alter und jeden Geschmack, für den Kinder, Eltern, die Stadtbücherei Preußisch Oldendorf, Lehrkräfte und auch die Bücherstube Oelschläger aus Lübbecke sowie die Buchhandlung Lienstädt & Schürmann aus Espelkamp gespendet hatten.
Bücherflohmarkt (2) Insgesamt 410,-€ konnte der Förderverein allein aus dem Verkauf der Bücher verbuchen – was davon angeschafft wird? „Natürlich Kinderbücher!“ ist sich Constanze Stork, die Vorsitzende des Fördervereins und Organisatorin des Flohmarktes, mit den Lehrkräften einig.
In der Turnhalle konnten sich die Besucher an dem wunderbar inszenierten Musical „Till Eulenspiegel“ erfreuen: Wer auch immer vor ungefähr 700 Jahren über die holprigen Straßen geschlendert kam – ob hochnäsiger Königssohn oder frecher Bettelknabe – Till (hervorragend gespielt von der 7jährigen Linda Lohrie aus Börninghausen) nahm jeden aufs Korn. Schon als Kind denkt sich Till die tollsten Streiche aus, um seine Freunde zu necken und seine Widersacher zu ärgern. Zum überwiegenden Teil spielten Kinder der 2. (!) Klassen, erst seit Januar hatten sie richtig mit den Proben begonnen und nun zeigten sie bereits wie Profis höchste Könnerschaft – hervorgelockt von den Lehrerinnen Martina Dökel und Erika Deuker und unterstützt von Brigitte Solinski, Maren Eversmeyer und Simone Lohrie. Das wunderbare Bühnenbild hatte Kinga Schewe, Praktikantin der Schule, geschaffen.

Die Schulpflegschaft sorgte in besonderer Weise wieder für das leibliche Wohl: Im mit herrlichen Frühlingssträußen geschmückten Café konnten sich die Besucher köstliche Kuchen und Torten schmecken lassen, die von vielen Eltern zubereitet und der Schule für ihr Fest gespendet wurden.unbekannte Spenderin In jeder Klasse fanden sich Freiwillige, die durch ihren Einsatz in Küche und Café zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
Auch hier sind einige Hundert Euro zusammen gekommen, die ebenfalls „für die Anschaffung von Büchern dem Förderverein übergeben werden konnten“ freuten sich die Vorsitzenden der Schulpflegschaft Stefanie Kramme und Dennis Priesel.

FotoausstellungIm Flur konnte eine Fotoausstellung zur Projektwoche bewundert werden

Ausstellung der Projektarbeit - Hörspielund durch die liebevoll hergerichteten Ausstellungsräume, in denen die Kinder ihre Produkte präsentierten, führte ein Fragebogen für Schülerinnen und Schüler – aber auch viele Eltern hefteten sich an die Fersen ihrer Kinder und halfen mit Feuereifer die Antworten zu finden. Am Ende des Schulfestes schließlich wurden per Los ein Gewinner und eine Gewinnerin ermittelt, die je einen Buchgutschein gewannen.
Quiz Rund um's Buch - grüne Gruppe
QuizmasterEin weiteres Quiz fand auf dem Schulhof statt: 5 Teams, bestehend aus Kindern und Erwachsenen, stellten sich kniffligen Fragen „Rund um’s Buch“, zusammengestellt von Ursula Kriebel, die nicht nur das Sekretariat der Schule, sondern auch die Bücherei der Stadt Preußisch Oldendorf leitet und als Fachfrau gemeinsam mit Constanze Stork als Quizmaster auftrat. Zu gewinnen waren neben Spaß, Ruhm und Ehre: Buchstabenkekse!

Für den Gebrauch zu Hause oder auch zum Verschenken konnten in einem Raum Lesezeichen und Türschilder („Nicht stören – ich lese“) gebastelt werden – wer aber nicht selbst aktiv sein wollte, durfte sich in einen der Leseräume zurückziehen und den Lesungen der Lesepaten lauschen; Lesepatin bei der Arbeitmanche Kinder kosteten das richtig aus, blieben nach einer Lesung einfach sitzen und warteten auf die nächste Geschichte.

Der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Marko Steiner, verabschiedete sich von der Schulleiterin mit den Worten: „Ich war vom Anfang bis zum Ende hier, es gab ja so viel zu sehen und zu erleben – das habt ihr ganz toll gemacht!“ Im Bauch köstlichen Kuchen und in der Jutetasche etliche gute Bücher – so verließ er schließlich als einer der Letzten den Schulhof.

Krötenwanderung der 4a

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IMG_3458Am Freitag, den 21.3.2014, gingen wir auf „Krötenwanderung“, um die Kröten über die Straße und in ihren Teich zu bringen.
Zwischen Straße und Feld war ein kleiner Zaun. Hinter dem Zaun waren Eimer, in denen öfter Kröten waren, aber ein paar Mal waren auch keine darin.
IMG_3461 (2)Die Männchen waren eher klein und die Weibchen größer. Wir haben auch eine ganz, ganz kleine Erdkröte gefunden. Herr Schwengel, der die Krötenwanderung geleitet hatte, sagte, dass die kleine Kröte Störungen beim Wachsen hatte.

IMG_3456Es gibt auch Weibchen, auf denen 3-4 Männchen sitzen, die nennt man „König“. Wenn so ein „König“ ins Wasser kommt, dann ist es oft so, dass dieser „König“ ertrinkt, weil die Männchen nicht loslassen und das Weibchen nicht mehr schwimmen kann.
Wenn ein Männchen glaubt, vor ihm stehe ein Weibchen, versucht es, daraufzuklettern. Wenn es aber aus Versehen auf ein anderes Männchen geklettert ist, dann quiekt das untere Männchen und das bedeutet: „Hau ab! Ich bin ein Männchen!“
Die Weibchen legen bis zu 2500 Eier, damit ein Teil auch überlebt, denn die meisten Eier werden von Tieren gefressen.
Wir sind froh, dass wir so vielen Kröten das Leben retten konnten, denn wenn sie alle gestorben wären, dann wäre es ganz schön traurig.

von Julia und Lena (Klasse 4a)

Wechsel-Wesen ~ Arbeiten mit Holz

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Party Girls

IMG_1948Als erstes haben wir 2-3 Stücke Lindenholz bekommen. Dann sollten wir uns ein Thema aussuchen. Wir sind auf das Thema Party Girls gekommen, weil wir das Thema cool fanden. Danach haben wir eine Skizze gezeichnet und dann die Holzstücke bearbeitet. Wir haben dafür verschiedene Werkzeuge benutzt z.B. Raspeln, Feinsägen, Feilen, Hammer, Stemmeisen und Schleifpapier.

IMG_1959Als wir damit fertig waren, haben wir unsere Party Girls noch mit Haaren aus Wolle und Augen aus Nägeln verziert.

Jasmin, Zoe, Karolina, Michelle

Monster Herstellung

Unser Hauptthema war „Wechselwesen“. Unsere Gruppe hatte das Thema „Monster“. Jeder hatte 2-3 Holzstücke zur Verfügung. Wir sollten mit Werkzeugen Struktur in die Holzklötze bringen. Es gab verschiedene Werkzeuge, z.B.: Hammer, Schraubzwinge, Schraubenzieher, Sandpapier und noch viele weitere Werkzeuge. Jeder hat eine Skizze gezeichnet. Das hat allen viel Spaß gemacht. IMG_1932

Thea   Laureen   Celina   Greta

Unser Thema war Kreaturen.

Wir haben mit Lindenholz gearbeitet. Wir haben verschiedene Werkzeuge ausprobiert. Wie z.B. Hammer, Raspel ,Säge und Schleifpapier. Milena hat einen Mensch mit weißen Haaren gebaut. Julia bastelte ein Boot mit einem Menschen. Fynn baute ein Streifenhörnchen. Vanessa baute ebenfalls einen Menschen mit weißen Haaren und bunten Strähnen. Davor haben wir aber noch Skizzen gezeichnet. Die Lehrerin fotografierte die Kreaturen.IMG_1966

Vanessa  Milena  Julia  Fynn

Der Verrückte Turm

Wir haben uns das Thema ‚Verrückter Turm‘ ausgesucht. Wir haben als erstes zwei bis drei Holzklötze aus Lindenholz bekommen. Dann haben wir Skizzen gezeichnet. Als nächstes durften wir mit Hammer, Schraubenzieher, Feile, Schleifpapier und Raspel das Holz bearbeiten. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht. IMG_1927

Max Luis    Dominik

Unsere Holzarbeit

Wir haben uns das Thema Monster ausgesucht. Wir haben mit Lindenholz gearbeitet. Nun mussten wir eine Skizze zeichnen. Wir haben mit dem Stecheisen, Hammer, Raspel, Feinsäge, Schleifpapier, Feile und Schraubzwinge gearbeitet. Mit dem Stecheisen und Hammer haben wir Löcher reingehauen und mit Raspeln geraspelt. Mit der Feinsäge haben wir Stücke abgeschnitten. IMG_1924

Niklas   Julian.

Menschen

-Um die Menschen zu bauen haben wir weiches Lindenholz benutzt.
-Mit der Schraubzwinge haben wir das Holz am Tisch befestigt.
-Wir haben für die Nägel einen Hammer benutzt und für die Schrauben einen Schraubenzieher.
-Um die Konturen (Gesichter) zu bearbeiten, haben wir eine Art Messer benutzt.
-Um die Beine zu machen, haben wir eine Feinsäge benutzt.
-Mit der Raspel und der Feile haben wir den Kopf bearbeitet.
-Wir haben Wolle zusammengeknüllt und mit ein paar Nägeln befestigt.
-Die Arme haben wir mit Leim an dem Körper befestigt.
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Lukas   Jakob   Dominic

Die Modenschau

Als erstes haben wir eine Skizze gemacht. Dann haben wir die Werkzeuge kennen gelernt. Danach hat jeder drei Lindenholzblöcke bekommen. Danach haben wir mit einer Raspel einen Gürtel gemacht. Als wir mit dieser Sache fertig waren, haben wir das Wesen geschmückt.
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Lilly   Sarah

Harry Potter

Das hauptsächliche Thema: „Wechselwesen“

So sind wir angefangen:

Wir haben Lindenholz bekommen. Lindenholz ist ein sehr helles und ein sehr weiches Holz. Zuerst haben uns den Körper auf die verschiedenen Holzstücke gezeichnet. Es gab ca. 2-3 Holzstücke pro Person. Sowie einen Kopf, ein Mittelstück und einen Sockel. Aaron und ich haben uns Harry Potter ausgesucht, weil wir richtig fasziniert von seinen Abenteuern sind.
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Aaron   Jannis

3b auf Krötenwanderung

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Am Morgen des 11.3.2014 brachen 17 Kinder mit ihrer Lehrerin, Herrn Schwengel und einer Praktikantin auf, um am Limberg Kröten zu sammeln. An einer Ecke gab Herr Schwengel ihnen zunächst Informationen über Kröten. Darauf suchten sie die Kröten aus Eimern und legten sie in Wannen.

IMG_0500Als die Wannen voll waren, trugen die Kinder sie zu Teichen, legten sie ans Ufer und zählten alle Tiere. Danach sind sie wieder zur Schule gewandert. Es waren 192 Kröten, 18 tote Tiere und ein toter Molch.

Bericht aufgeschrieben von Steven

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Am Morgen des 11.3.2014 brachen 17 Kinder, Herr Schwengel, Frau Thielke und Frau Elsner auf. Sie wollten zum Limberg, um mit Herrn Schwengel Kröten zu sammeln. Die Wanderung hat ca. um 8.10 Uhr angefangen und um 11.15 Uhr aufgehört. Herr Schwengel hat die Kinder informiert, wie alles ablaufen wird. Zunächst suchten die Kinder Kröten aus Eimern und legten sie in Wannen. Als die Wannen voll waren, wurden die Kröten zum Teich getragen. Dann haben sie die Tiere ins Wasser gesetzt und gezählt. Zum Schluss sind sie zurück zur Schule gewandert. An diesem Tag haben sie insgesamt 192 und 18 tote Kröten gezählt.

Bericht aufgeschrieben von Victoria

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Warum legen sich Kröten übereinander?

Weil das Männchen sie gerne mag.
Und wenn sich ein Männchen da drauf setzt, macht das andere Männchen Geräusche. Er will damit sagen, dass er runter gehen soll und dass ich ein Männchen bin.

aufgeschrieben von Tom

Besuch der 4. Klassen in der Kläranlage in Lübbecke

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Text steht aus technischen Gründen weiter unten, bitte scrollen…

1 Am Mittwoch, den 19. Februar sind wir zur Lübbecker Kläranlage gefahren. Weil wir uns schon seit Januar mit dem Thema ‚Wasser’ beschäftigen, wollten wir mal sehen, wo unser Bad Holzhauser Schmutzwasser hingelangt und wie es dort wieder sauber gemacht wird. Zunächst mal stank es ziemlich. Alle größeren Bestandteile – das meiste war Toilettenpapier – wurde als erstes aus dem Wasser gefischt.
Dann kamen die kleineren Schmutzteilchen an die Reihe. Die waren aber entweder noch so groß und schwer, dass sie sich in ganz ruhigem Wasser auf dem Boden absetzen; oder sie waren so leicht, dass sie an der Wasseroberfläche schwammen. Beide werden sie dann mit einer Art Schieber zusammengekratzt- oder geschoben und zum Faulturm befördert.  2
 3 Schwieriger ist es, den Schmutz zu packen, der nicht oben schwimmt und sich auch nicht absetzt. Herr Baue (das war der nette Mann, der uns durch die Kläranlage geführt hat) nannte sie ‚gelöste Stoffe’. Tja, und für diese Stoffe holt man sich Millionen und Abermillionen Helfer in die Kläranlage – nämlich Bakterien. Und zwar solche, die so richtig Appetit auf diese Stoffe haben. Sind sie richtig ‚vollgefressen’, sinken sie auch auf den Boden, und man kann sie von dem nun schon viel sauberer gewordenen Wasser trennen.
Der bei der Säuberung des Abwassers entstehende Klärschlamm wird in den Faultürmen weiter bearbeitet. Dabei entsteht ein brennbares Gas. Dies wird in der Kläranlage für Heizungen genutzt und man macht Strom daraus.  4
 5 Ganz zum Schluss war die Wasserprobe des geklärten Wassers schon fast so klar wie Trinkwasser. Aber Vorsicht! Trinkbar ist das auf keinen Fall. Es gibt noch ganz viele unsichtbare Stoffe (zum Beispiel Reste von Medikamenten oder Spritzmittel) die auch die fleißigen Bakterien nicht schaffen.
Also: Immer mit Überlegung Trinkwasser nutzen und verbrauchen! Spare wo möglich, und achte darauf, was du ins Abwasser gibst!

Schulleitungsbrief 11.12.2013 „Walking-Bus“

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Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte unserer Bad Holzhausener Schulkinder,

bei der ersten Schulpflegschaftssitzung dieses Schuljahres wurde über die Möglichkeit gesprochen, auch an unserer Schule einen sogenannten „Walking Bus“ einzurichten:
Das Ziel ist, dass Kinder sicher und fit in der Schule ankommen.
Hierbei handelt es sich um eine Geh-Gemeinschaft von Grundschulkindern, die nicht mit dem Schulbus fahren, aber in etwa den gleichen Schulweg haben. Die von Erwachsenen begleitete Gruppe läuft wie ein Linienbus nach Fahrplan feste „Haltestellen“ an. So füllt sich der „Walking Bus“ und bringt die Kinder sicher zur Schule und nach dem Unterricht wieder nach Hause.
Dies bietet mehr als Sicherheit auf dem Schulweg. Erfahrungen zeigen, dass die Kinder durch die Bewegung an der frischen Luft und die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen, anschließend im Unterricht konzentrierter mitarbeiten können. Der Walking Bus bringt Kinder in Bewegung, reduziert das Verkehrsaufkommen gerade vor Schulen und fördert die Selbstständigkeit der Kinder.
Wenn Sie interessiert sind an einem solchen Vorhaben, dann nutzen Sie bitte das Weihnachtshaus, um Ihr Interesse deutlich zu machen:
Im Eingangsbereich der Schule finden Sie eine Stelltafel mit einer großen Karte von Bad Holzhausen. Diese Karte hat uns freundlicherweise Herr Stefan Schwengel zur Verfügung gestellt.
Sie finden auf ihr alle Straßen und Häuser des Ortes; außerdem werden Stecknadeln bereit liegen, mit denen Sie Ihren Wohnort markieren können, falls Sie Ihrem Kind eventuell die Möglichkeit geben möchten beim Walking Bus mitzumachen, sowie eine Liste, in die Sie sich eintragen können.
Wir werden Sie dann nach den Ferien über das Ergebnis und das weitere Vorgehen informieren.

Mit freundlichen Grüßen im Namen der Schulpflegschaft
Elise Hülsermann

Dieser Brief richtet sich natürlich nur an Familien, deren Kinder nicht mit dem Schulbus fahren.

Das Abschlusstreffen in England

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Anfang Juni stand im Rahmen des Comenius-Projektes leider schon die letzte Reise an für drei Lehrerinnen (Frau Hülsermann, Frau Bekemeier und Frau Thielke) und acht ViertklässlerInnen.

Wir fuhren nach England – genauer gesagt in einen riesigen Park, in dem allerhand Aktivitäten angeboten werden (dazu unten mehr) in die Nähe der Stadt Shrewsbury. Hier fand nun das Abschlusstreffen nach 2 Jahren Comenius-Arbeit zusammen mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschulen aus England, Irland und Finnland statt.

Schon der Beginn unserer viertägigen Reise war aufregend und begann mit dem Aufstehen mitten in der Nacht: nachdem wir uns in aller Frühe an der Schule getroffen hatten, ging es mit dem Auto zum Bohmter Bahnhof.

Alle Englandfahrer sind um 3.00 Uhr aufgestanden und mussten um 3.45 Uhr an der Schule  sein. Alle waren kaputt: Meret, Kevin Luca, Julien, Jannis, Gamze, Vanessa, Tristan und ich (Michelle) waren voll kaputt. Manche Eltern haben uns zum Bahnhof gefahren. Wir haben mindestens 10 Minuten auf den Zug gewartet.“   (Michelle)

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Von dort nahmen wir den Zug nach Hamburg, um anschließend mit dem Flugzeug nach Birmingham zu fliegen. Ganz schön spannend – vor allem, weil einige der Kinder an diesem Tag zum ersten Mal in einem Flugzeug saßen!

 

 

Birmingham

 

 

 

„Auf diesem Bild sind wir in Birmingham. Das sind schöne alte Häuser, fanden wir alle. Wir wussten aus dem Englischunterricht, dass das „terraced houses“ sind.

 

 

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Auf diesem Bild sieht man ein altes englisches Taxi. Auch wenn es alt ist, werden diese alten Taxis immer noch benutzt. Dieses Taxi stand in Birmingham. In Birmingham waren wir an unserem ersten Tag in England.“ (Kevin)

 

 

In England angekommen nahmen wir erneut den Zug und ab Shrewsbury brachten uns zwei Taxen zum sehr ländlich gelegenen „Boreatton Park“.
Dort trafen wir auf alle bereits angereisten Gruppen der Partnerschulen und bezogen eine Weile später unsere Zimmer:

Herrenhaus

 

„Der Boreatton Park

Das ist das Haus, wo wir geschlafen haben, es war ein altes Herrenhaus.“ (Julien)

 

 

 

 

Und hier unten sieht man eines der Mädchen-Schlafzimmer:

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Spätestens ab dann wurden alle deutschen Kinder ziemlich von der englischen Sprache „eingehüllt“, denn in ihren Zimmern und den anschließend gebildeten Gruppen für die Aktivitäten waren sie umgeben von Kindern, die kein Deutsch sprachen und mit denen sie sich nun auf Englisch verständigen mussten. Das klappte übrigens mit jedem Tag besser, wobei Hände und Füße ebenfalls benutzt wurden, um sich verständlich zu machen!

 

“Die Activity-Groups

Tagsüber waren wir in „Activity-Groups“. Mit einem Deutschen und zwei aus jedem anderen Land, doch aus England waren 3 Schulen da, also von jeder Schule zwei Kinder.HüGruppe

Ich und Julien waren mit Aino (aus Finnland), Bradley (aus England, Kingcraig), Gabrielle (aus England, Kingcraig), William (aus England, Cheshire) und Cristina (aus Irland). Unsere Betreuer waren Frau Hülsermann (aus Deutschland), Darren (aus Cheshire) und Lucy (Kingcraig), die ich und Julien sehr vermissen.“   (Meret)

 

„Die Abend Spiele

An einem Abend haben wir Spiele gespielt. Das waren Spiele, um uns kennen zu lernen. Jetzt möchte ich das Spiel erklären: Wir mussten alle unsere Klamotten in eine Reihe legen und wenn wir nichts mehr hatten, was man ausziehen wollte oder konnte, konnten wir uns selber auch hinlegen und eine Schlange bilden. Und die Schlange, die am längsten war, hat gewonnen. Das Mädchen, das auf dem Bild zu sehen ist, ist ein finnisches Mädchen namens Elisa, sie ist sehr nett. Man kann  sich gut mit ihr verständigen und sie hat schöne rote Haare – mehr habe ich nicht dazu.“   (Michelle)

Elisa

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das ist die Gruppe von Michelle und Tristan. Die activity hieß „Orienteering“, wir mussten erst ein Bild puzzeln und dann die Stelle im Park finden.“

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Der Geburtstag

„Ich hatte am 8.6. Geburtstag und wir haben eine kleine Torte bekommen. Man sieht alle, die mit nach England gefahren sind, es waren Michelle, Gamze, Kevin, Tristan, Meret, Jannis, Vanessa und ich. Sie war sehr lecker und ich habe sie genossen.“   (Julien)

GeburtstagFoto

GebKuchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Hier sieht man das Essen, das wir in England  gegessen haben. Eigentlich war es nicht viel anders als hier. Das Essen musste man sich vom Buffet abholen, aber dass man nur einmal was holen durfte, fanden wir alle doof, aber natürlich hat sich daran nicht jeder gehalten. Man durfte nur einmal zum Buffet, weil da so viele Gruppen waren.“   (Kevin)

Essen

 

 

 

 

 

 

 

 

„Im Puzzle-ParkPuzzle Park

Wir haben sehr viel Spaß im Puzzle-Park gehabt. Da war es dunkel und es flogen ständig Helikopter über das Gebiet. Was ich schön fand war, dass alles gut geklappt hat. Sich gegenseitig die Bretter zu reichen und dabei das Gleichgewicht zu halten, war sehr schwer, aber es hat geklappt und hat viel Spaß gemacht.“   (Tristan)

 

 

 „4 Lehrer(innen)

Auf dem Foto sind Lehrer(innen) zu sehen. Aus England Barbara, aus Deutschland Laura-Marie, Tom aus Irland und aus Finnland Mika.“

VierLänder

 

 

 

 

 

 

 

 

„AbseilenKletterturm

Eine „Activity“ hieß „Abseilen“. Dort wurden wir auf einen 14-16  m hohen Turm gebracht, der „Kate`s Tower“ hieß. Dort oben wurden wir dann gesichert. Als man sicher war, musste man sich nach hinten lehnen. Das war schon sehr schwer und hat im Bauch gekribbelt. Wenn man runter wollte, musste man ein schwarzes Seil immer lockern und wieder straff ziehen, aber man musste sehr gut aufpassen, weil man sich schnell die Finger klemmen konnte.“   (Meret)

 

 

 

„Das Trapez

30Da oben stand ich (Gamze). Ich hatte echt Angst.
Das war ein Baumstamm mit Holzstämmen (Ästen), auf die man drauf klettern musste, ich war voll verwirrt, ich wusste nicht, wo diese kleinen Baumstämme sind und habe einfach mit meinen Füßen getastet, wo sie sein könnten. Ich war dann endlich mit meinen Knien oben, ich habe versucht mit meinen Füßen drauf zu stehen, das war echt schwer! Ich habe sehr doll gezittert, dann habe ich es mit meinen Beinen geschafft! Und oben war noch die Trapezstange: Ich bin gesprungen, aber habe es nicht erreicht.
Aber ich war froh, dass ich überhaupt hochgeklettert war und gesprungen bin!“

 

 

Und hier fliegt Jannis – auch ganz schön mutig!

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„Die Jacobs Ladder

Das was man hier sieht, ist die Jacobs Ladder, wo wir erst immer lange warten mussten, bis ich und Kevin auch mal durften.
Erst sollten wir bis zur 3. Stufe hochgehen und noch höher, wenn wir das Signal-Zeichen bekamen.“   (Vanessa)

Jacobs ladderII

 

 

 

„Jakobsleiter

In England gab es unterschiedliche Aktivitäten. An diesem Tag waren Frau Bekemeier und Michelle und Tristan an der Jakobsleiter. Ich bin am höchsten geklettert. Als 2 finnische Mädchen dran waren, bin ich eine Stufe hoch geklettert, nur um den Mädchen zu helfen, und wurde danach gelobt.

Am Anfang habe ich Angst gehabt, dass ich runterfalle und bin aber am höchsten geklettert. Als letzter war ich dran, aber die 2 finnischen Mädchen wollten nochmal und ich auch; dann habe ich ihnen geholfen.

Es war witzig. Als Frau Bekemeier oben war, ist sie sehr kurz geklettert, wir alle haben gelacht, es hat gewackelt. Michelle hat Angst gehabt, sie wollte nicht höher. Alle hatten Spaß, ich habe Kevin und Vanessa gesehen.

Später haben wir noch mal was anderes gemacht.

Es hat allen Spaß gemacht. Wir waren auf der Rückreise sehr kaputt und müde. Auf dem Schiff haben Vanessa und ich mit unseren Kuscheltieren gespielt.

Das war die Englandreise. Hoffentlich war es schön, das zu lesen.“   (Tristan)

Jacobs

 

„Immer diese Schutz Sachen

Da waren Gamze, Jannis, Meret und Julien in dieser Schutzkleidung, die wir fast immer tragen mussten. Man musste beim Trapez und bei der Riesen-Schaukel (Giant swing) und bei der Jakobsleiter (jacobs ladder) diese Sachen tragen.“

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„Petra, Kevin und Vanessa

Da waren Vanessa und Kevin in einer Gruppe. Wir haben viele Aktivitäten in England  gemacht. Wir hatten leider keine deutsche Lehrerin, dafür aber eine finnische Lehrerin, die sehr gut Deutsch sprechen konnte, weil sie 6 Jahre Deutsch gelernt hat.

Sie hieß Petra, hatte lange braunrote Haare und war ca. 1,87 groß. Sie mochte Kevin und Vanessa sehr. Petra war sehr nett und  hat sich viel getraut und in der riesen Schaukel schaukelt sie mit Vanessa. In dieser  activity musste man Bogenschießen, das sieht man auch im Hintergrund.

In England haben wir gesagt „that is funny“ – das war sehr spaßig.“   (Vanessa)

Petra

Bogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir warten und warten …

Schlange stehen mussten wir leider ganz schön oft, ob beim Essen oder bevor es zu den Aktivitäten ging – irgendwie standen wir ganz schön viel bloß so `rum. Aber die englischen Kinder stört das nicht, nur für die finnischen, irischen und deutschen Kinder war das manchmal echt blöd.“

Warten

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Comenius-Spiel

Am Tag der Abreise haben wir nach dem Frühstück „Das Comenius-Spiel“ gespielt. Dort mussten wir 4 Puzzle-Teile zusammen fügen, aber wir mussten an 3 Fängern vorbei, doch einer aus unserem Team konnte uns beschützen, er hat unser Team sehr gut  beschützt, denn wir haben gewonnen und haben uns sehr doll gefreut.

Man sieht mich aus Deutschland, rechts daneben einen Jungen aus England, links neben ihm ein Mädchen aus Irland und links neben ihr ein anderes Mädchen aus Finnland. Also aus jedem Land ist ein Kind zu sehen.“   (Meret)

MeretsTeam

 

Dieses Foto haben wir kurz vor der Abfahrt gemacht. Es sind alle Kinder und Lehrerinnen und Lehrer drauf! Unsere Gruppe ist links zu sehen.

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„Auf der FähreKönig der Welt

Auf der Fähre waren wir draußen, es war so windig, dass wir fast weggeflogen sind. Wir haben uns dort hingestellt und haben geschrien: „Ich bin der König der Welt!“ Das war toll! Auf diesem Bild sieht man uns alle: Julien, Meret, Tristan, Kevin, Vanessa, Jannis, Gamze, Michelle und Frau Bekemeier. Frau Hülserman hatte grade ein Foto gemacht und Frau Thielke war schon in Deutschland, weil sie bei ihrem Kind möglichst schnell da sein wollte, darum hat sie das Flugzeug genommen. Dann sind wir auch schon rein gegangen.“

 

Kevin+Kellner

„Auf diesem Bild sieht man Kevin aus der 4b. Neben ihm steht ein Kellner von der Fähre, mit der die England-Besucher von Hull nach Rotterdam gefahren sind. Wegen Kevin und dem Kellner wurden wir „special guests“: Das heißt, wir mussten nicht in der Schlange vor dem Restaurant warten, sondern durften auf einem Sofa warten!“   (Kevin)

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„Viel Spaß auf der Fähre

Auf diesem Bild sieht man mich als Prinzessin und Jannis als Pirat. Wir waren dort auf der Fähre, denn dort gab es ein großes Poster, wo man seinen Kopf durch stecken musste. Es war in einem Spieleraum.“   (Julien)

Prinzessin Julien

 

Der Besuch in England war aufregend, spannend und lehrreich. Aber auch ganz schön müde hat er uns gemacht:

müde