Das Abschlusstreffen in England

Veröffentlicht Veröffentlicht in Ausflüge und außerschulische Lernorte, Grundschule Bad Holzhausen international

Anfang Juni stand im Rahmen des Comenius-Projektes leider schon die letzte Reise an für drei Lehrerinnen (Frau Hülsermann, Frau Bekemeier und Frau Thielke) und acht ViertklässlerInnen.

Wir fuhren nach England – genauer gesagt in einen riesigen Park, in dem allerhand Aktivitäten angeboten werden (dazu unten mehr) in die Nähe der Stadt Shrewsbury. Hier fand nun das Abschlusstreffen nach 2 Jahren Comenius-Arbeit zusammen mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschulen aus England, Irland und Finnland statt.

Schon der Beginn unserer viertägigen Reise war aufregend und begann mit dem Aufstehen mitten in der Nacht: nachdem wir uns in aller Frühe an der Schule getroffen hatten, ging es mit dem Auto zum Bohmter Bahnhof.

Alle Englandfahrer sind um 3.00 Uhr aufgestanden und mussten um 3.45 Uhr an der Schule  sein. Alle waren kaputt: Meret, Kevin Luca, Julien, Jannis, Gamze, Vanessa, Tristan und ich (Michelle) waren voll kaputt. Manche Eltern haben uns zum Bahnhof gefahren. Wir haben mindestens 10 Minuten auf den Zug gewartet.“   (Michelle)

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Von dort nahmen wir den Zug nach Hamburg, um anschließend mit dem Flugzeug nach Birmingham zu fliegen. Ganz schön spannend – vor allem, weil einige der Kinder an diesem Tag zum ersten Mal in einem Flugzeug saßen!

 

 

Birmingham

 

 

 

„Auf diesem Bild sind wir in Birmingham. Das sind schöne alte Häuser, fanden wir alle. Wir wussten aus dem Englischunterricht, dass das „terraced houses“ sind.

 

 

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Auf diesem Bild sieht man ein altes englisches Taxi. Auch wenn es alt ist, werden diese alten Taxis immer noch benutzt. Dieses Taxi stand in Birmingham. In Birmingham waren wir an unserem ersten Tag in England.“ (Kevin)

 

 

In England angekommen nahmen wir erneut den Zug und ab Shrewsbury brachten uns zwei Taxen zum sehr ländlich gelegenen „Boreatton Park“.
Dort trafen wir auf alle bereits angereisten Gruppen der Partnerschulen und bezogen eine Weile später unsere Zimmer:

Herrenhaus

 

„Der Boreatton Park

Das ist das Haus, wo wir geschlafen haben, es war ein altes Herrenhaus.“ (Julien)

 

 

 

 

Und hier unten sieht man eines der Mädchen-Schlafzimmer:

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Spätestens ab dann wurden alle deutschen Kinder ziemlich von der englischen Sprache „eingehüllt“, denn in ihren Zimmern und den anschließend gebildeten Gruppen für die Aktivitäten waren sie umgeben von Kindern, die kein Deutsch sprachen und mit denen sie sich nun auf Englisch verständigen mussten. Das klappte übrigens mit jedem Tag besser, wobei Hände und Füße ebenfalls benutzt wurden, um sich verständlich zu machen!

 

“Die Activity-Groups

Tagsüber waren wir in „Activity-Groups“. Mit einem Deutschen und zwei aus jedem anderen Land, doch aus England waren 3 Schulen da, also von jeder Schule zwei Kinder.HüGruppe

Ich und Julien waren mit Aino (aus Finnland), Bradley (aus England, Kingcraig), Gabrielle (aus England, Kingcraig), William (aus England, Cheshire) und Cristina (aus Irland). Unsere Betreuer waren Frau Hülsermann (aus Deutschland), Darren (aus Cheshire) und Lucy (Kingcraig), die ich und Julien sehr vermissen.“   (Meret)

 

„Die Abend Spiele

An einem Abend haben wir Spiele gespielt. Das waren Spiele, um uns kennen zu lernen. Jetzt möchte ich das Spiel erklären: Wir mussten alle unsere Klamotten in eine Reihe legen und wenn wir nichts mehr hatten, was man ausziehen wollte oder konnte, konnten wir uns selber auch hinlegen und eine Schlange bilden. Und die Schlange, die am längsten war, hat gewonnen. Das Mädchen, das auf dem Bild zu sehen ist, ist ein finnisches Mädchen namens Elisa, sie ist sehr nett. Man kann  sich gut mit ihr verständigen und sie hat schöne rote Haare – mehr habe ich nicht dazu.“   (Michelle)

Elisa

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das ist die Gruppe von Michelle und Tristan. Die activity hieß „Orienteering“, wir mussten erst ein Bild puzzeln und dann die Stelle im Park finden.“

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Der Geburtstag

„Ich hatte am 8.6. Geburtstag und wir haben eine kleine Torte bekommen. Man sieht alle, die mit nach England gefahren sind, es waren Michelle, Gamze, Kevin, Tristan, Meret, Jannis, Vanessa und ich. Sie war sehr lecker und ich habe sie genossen.“   (Julien)

GeburtstagFoto

GebKuchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Hier sieht man das Essen, das wir in England  gegessen haben. Eigentlich war es nicht viel anders als hier. Das Essen musste man sich vom Buffet abholen, aber dass man nur einmal was holen durfte, fanden wir alle doof, aber natürlich hat sich daran nicht jeder gehalten. Man durfte nur einmal zum Buffet, weil da so viele Gruppen waren.“   (Kevin)

Essen

 

 

 

 

 

 

 

 

„Im Puzzle-ParkPuzzle Park

Wir haben sehr viel Spaß im Puzzle-Park gehabt. Da war es dunkel und es flogen ständig Helikopter über das Gebiet. Was ich schön fand war, dass alles gut geklappt hat. Sich gegenseitig die Bretter zu reichen und dabei das Gleichgewicht zu halten, war sehr schwer, aber es hat geklappt und hat viel Spaß gemacht.“   (Tristan)

 

 

 „4 Lehrer(innen)

Auf dem Foto sind Lehrer(innen) zu sehen. Aus England Barbara, aus Deutschland Laura-Marie, Tom aus Irland und aus Finnland Mika.“

VierLänder

 

 

 

 

 

 

 

 

„AbseilenKletterturm

Eine „Activity“ hieß „Abseilen“. Dort wurden wir auf einen 14-16  m hohen Turm gebracht, der „Kate`s Tower“ hieß. Dort oben wurden wir dann gesichert. Als man sicher war, musste man sich nach hinten lehnen. Das war schon sehr schwer und hat im Bauch gekribbelt. Wenn man runter wollte, musste man ein schwarzes Seil immer lockern und wieder straff ziehen, aber man musste sehr gut aufpassen, weil man sich schnell die Finger klemmen konnte.“   (Meret)

 

 

 

„Das Trapez

30Da oben stand ich (Gamze). Ich hatte echt Angst.
Das war ein Baumstamm mit Holzstämmen (Ästen), auf die man drauf klettern musste, ich war voll verwirrt, ich wusste nicht, wo diese kleinen Baumstämme sind und habe einfach mit meinen Füßen getastet, wo sie sein könnten. Ich war dann endlich mit meinen Knien oben, ich habe versucht mit meinen Füßen drauf zu stehen, das war echt schwer! Ich habe sehr doll gezittert, dann habe ich es mit meinen Beinen geschafft! Und oben war noch die Trapezstange: Ich bin gesprungen, aber habe es nicht erreicht.
Aber ich war froh, dass ich überhaupt hochgeklettert war und gesprungen bin!“

 

 

Und hier fliegt Jannis – auch ganz schön mutig!

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„Die Jacobs Ladder

Das was man hier sieht, ist die Jacobs Ladder, wo wir erst immer lange warten mussten, bis ich und Kevin auch mal durften.
Erst sollten wir bis zur 3. Stufe hochgehen und noch höher, wenn wir das Signal-Zeichen bekamen.“   (Vanessa)

Jacobs ladderII

 

 

 

„Jakobsleiter

In England gab es unterschiedliche Aktivitäten. An diesem Tag waren Frau Bekemeier und Michelle und Tristan an der Jakobsleiter. Ich bin am höchsten geklettert. Als 2 finnische Mädchen dran waren, bin ich eine Stufe hoch geklettert, nur um den Mädchen zu helfen, und wurde danach gelobt.

Am Anfang habe ich Angst gehabt, dass ich runterfalle und bin aber am höchsten geklettert. Als letzter war ich dran, aber die 2 finnischen Mädchen wollten nochmal und ich auch; dann habe ich ihnen geholfen.

Es war witzig. Als Frau Bekemeier oben war, ist sie sehr kurz geklettert, wir alle haben gelacht, es hat gewackelt. Michelle hat Angst gehabt, sie wollte nicht höher. Alle hatten Spaß, ich habe Kevin und Vanessa gesehen.

Später haben wir noch mal was anderes gemacht.

Es hat allen Spaß gemacht. Wir waren auf der Rückreise sehr kaputt und müde. Auf dem Schiff haben Vanessa und ich mit unseren Kuscheltieren gespielt.

Das war die Englandreise. Hoffentlich war es schön, das zu lesen.“   (Tristan)

Jacobs

 

„Immer diese Schutz Sachen

Da waren Gamze, Jannis, Meret und Julien in dieser Schutzkleidung, die wir fast immer tragen mussten. Man musste beim Trapez und bei der Riesen-Schaukel (Giant swing) und bei der Jakobsleiter (jacobs ladder) diese Sachen tragen.“

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„Petra, Kevin und Vanessa

Da waren Vanessa und Kevin in einer Gruppe. Wir haben viele Aktivitäten in England  gemacht. Wir hatten leider keine deutsche Lehrerin, dafür aber eine finnische Lehrerin, die sehr gut Deutsch sprechen konnte, weil sie 6 Jahre Deutsch gelernt hat.

Sie hieß Petra, hatte lange braunrote Haare und war ca. 1,87 groß. Sie mochte Kevin und Vanessa sehr. Petra war sehr nett und  hat sich viel getraut und in der riesen Schaukel schaukelt sie mit Vanessa. In dieser  activity musste man Bogenschießen, das sieht man auch im Hintergrund.

In England haben wir gesagt „that is funny“ – das war sehr spaßig.“   (Vanessa)

Petra

Bogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir warten und warten …

Schlange stehen mussten wir leider ganz schön oft, ob beim Essen oder bevor es zu den Aktivitäten ging – irgendwie standen wir ganz schön viel bloß so `rum. Aber die englischen Kinder stört das nicht, nur für die finnischen, irischen und deutschen Kinder war das manchmal echt blöd.“

Warten

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Comenius-Spiel

Am Tag der Abreise haben wir nach dem Frühstück „Das Comenius-Spiel“ gespielt. Dort mussten wir 4 Puzzle-Teile zusammen fügen, aber wir mussten an 3 Fängern vorbei, doch einer aus unserem Team konnte uns beschützen, er hat unser Team sehr gut  beschützt, denn wir haben gewonnen und haben uns sehr doll gefreut.

Man sieht mich aus Deutschland, rechts daneben einen Jungen aus England, links neben ihm ein Mädchen aus Irland und links neben ihr ein anderes Mädchen aus Finnland. Also aus jedem Land ist ein Kind zu sehen.“   (Meret)

MeretsTeam

 

Dieses Foto haben wir kurz vor der Abfahrt gemacht. Es sind alle Kinder und Lehrerinnen und Lehrer drauf! Unsere Gruppe ist links zu sehen.

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„Auf der FähreKönig der Welt

Auf der Fähre waren wir draußen, es war so windig, dass wir fast weggeflogen sind. Wir haben uns dort hingestellt und haben geschrien: „Ich bin der König der Welt!“ Das war toll! Auf diesem Bild sieht man uns alle: Julien, Meret, Tristan, Kevin, Vanessa, Jannis, Gamze, Michelle und Frau Bekemeier. Frau Hülserman hatte grade ein Foto gemacht und Frau Thielke war schon in Deutschland, weil sie bei ihrem Kind möglichst schnell da sein wollte, darum hat sie das Flugzeug genommen. Dann sind wir auch schon rein gegangen.“

 

Kevin+Kellner

„Auf diesem Bild sieht man Kevin aus der 4b. Neben ihm steht ein Kellner von der Fähre, mit der die England-Besucher von Hull nach Rotterdam gefahren sind. Wegen Kevin und dem Kellner wurden wir „special guests“: Das heißt, wir mussten nicht in der Schlange vor dem Restaurant warten, sondern durften auf einem Sofa warten!“   (Kevin)

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„Viel Spaß auf der Fähre

Auf diesem Bild sieht man mich als Prinzessin und Jannis als Pirat. Wir waren dort auf der Fähre, denn dort gab es ein großes Poster, wo man seinen Kopf durch stecken musste. Es war in einem Spieleraum.“   (Julien)

Prinzessin Julien

 

Der Besuch in England war aufregend, spannend und lehrreich. Aber auch ganz schön müde hat er uns gemacht:

müde