Schulleitungsbrief 11.12.2013 „Walking-Bus“

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Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte unserer Bad Holzhausener Schulkinder,

bei der ersten Schulpflegschaftssitzung dieses Schuljahres wurde über die Möglichkeit gesprochen, auch an unserer Schule einen sogenannten „Walking Bus“ einzurichten:
Das Ziel ist, dass Kinder sicher und fit in der Schule ankommen.
Hierbei handelt es sich um eine Geh-Gemeinschaft von Grundschulkindern, die nicht mit dem Schulbus fahren, aber in etwa den gleichen Schulweg haben. Die von Erwachsenen begleitete Gruppe läuft wie ein Linienbus nach Fahrplan feste „Haltestellen“ an. So füllt sich der „Walking Bus“ und bringt die Kinder sicher zur Schule und nach dem Unterricht wieder nach Hause.
Dies bietet mehr als Sicherheit auf dem Schulweg. Erfahrungen zeigen, dass die Kinder durch die Bewegung an der frischen Luft und die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen, anschließend im Unterricht konzentrierter mitarbeiten können. Der Walking Bus bringt Kinder in Bewegung, reduziert das Verkehrsaufkommen gerade vor Schulen und fördert die Selbstständigkeit der Kinder.
Wenn Sie interessiert sind an einem solchen Vorhaben, dann nutzen Sie bitte das Weihnachtshaus, um Ihr Interesse deutlich zu machen:
Im Eingangsbereich der Schule finden Sie eine Stelltafel mit einer großen Karte von Bad Holzhausen. Diese Karte hat uns freundlicherweise Herr Stefan Schwengel zur Verfügung gestellt.
Sie finden auf ihr alle Straßen und Häuser des Ortes; außerdem werden Stecknadeln bereit liegen, mit denen Sie Ihren Wohnort markieren können, falls Sie Ihrem Kind eventuell die Möglichkeit geben möchten beim Walking Bus mitzumachen, sowie eine Liste, in die Sie sich eintragen können.
Wir werden Sie dann nach den Ferien über das Ergebnis und das weitere Vorgehen informieren.

Mit freundlichen Grüßen im Namen der Schulpflegschaft
Elise Hülsermann

Dieser Brief richtet sich natürlich nur an Familien, deren Kinder nicht mit dem Schulbus fahren.

Das Abschlusstreffen in England

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Anfang Juni stand im Rahmen des Comenius-Projektes leider schon die letzte Reise an für drei Lehrerinnen (Frau Hülsermann, Frau Bekemeier und Frau Thielke) und acht ViertklässlerInnen.

Wir fuhren nach England – genauer gesagt in einen riesigen Park, in dem allerhand Aktivitäten angeboten werden (dazu unten mehr) in die Nähe der Stadt Shrewsbury. Hier fand nun das Abschlusstreffen nach 2 Jahren Comenius-Arbeit zusammen mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschulen aus England, Irland und Finnland statt.

Schon der Beginn unserer viertägigen Reise war aufregend und begann mit dem Aufstehen mitten in der Nacht: nachdem wir uns in aller Frühe an der Schule getroffen hatten, ging es mit dem Auto zum Bohmter Bahnhof.

Alle Englandfahrer sind um 3.00 Uhr aufgestanden und mussten um 3.45 Uhr an der Schule  sein. Alle waren kaputt: Meret, Kevin Luca, Julien, Jannis, Gamze, Vanessa, Tristan und ich (Michelle) waren voll kaputt. Manche Eltern haben uns zum Bahnhof gefahren. Wir haben mindestens 10 Minuten auf den Zug gewartet.“   (Michelle)

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Von dort nahmen wir den Zug nach Hamburg, um anschließend mit dem Flugzeug nach Birmingham zu fliegen. Ganz schön spannend – vor allem, weil einige der Kinder an diesem Tag zum ersten Mal in einem Flugzeug saßen!

 

 

Birmingham

 

 

 

„Auf diesem Bild sind wir in Birmingham. Das sind schöne alte Häuser, fanden wir alle. Wir wussten aus dem Englischunterricht, dass das „terraced houses“ sind.

 

 

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Auf diesem Bild sieht man ein altes englisches Taxi. Auch wenn es alt ist, werden diese alten Taxis immer noch benutzt. Dieses Taxi stand in Birmingham. In Birmingham waren wir an unserem ersten Tag in England.“ (Kevin)

 

 

In England angekommen nahmen wir erneut den Zug und ab Shrewsbury brachten uns zwei Taxen zum sehr ländlich gelegenen „Boreatton Park“.
Dort trafen wir auf alle bereits angereisten Gruppen der Partnerschulen und bezogen eine Weile später unsere Zimmer:

Herrenhaus

 

„Der Boreatton Park

Das ist das Haus, wo wir geschlafen haben, es war ein altes Herrenhaus.“ (Julien)

 

 

 

 

Und hier unten sieht man eines der Mädchen-Schlafzimmer:

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Spätestens ab dann wurden alle deutschen Kinder ziemlich von der englischen Sprache „eingehüllt“, denn in ihren Zimmern und den anschließend gebildeten Gruppen für die Aktivitäten waren sie umgeben von Kindern, die kein Deutsch sprachen und mit denen sie sich nun auf Englisch verständigen mussten. Das klappte übrigens mit jedem Tag besser, wobei Hände und Füße ebenfalls benutzt wurden, um sich verständlich zu machen!

 

“Die Activity-Groups

Tagsüber waren wir in „Activity-Groups“. Mit einem Deutschen und zwei aus jedem anderen Land, doch aus England waren 3 Schulen da, also von jeder Schule zwei Kinder.HüGruppe

Ich und Julien waren mit Aino (aus Finnland), Bradley (aus England, Kingcraig), Gabrielle (aus England, Kingcraig), William (aus England, Cheshire) und Cristina (aus Irland). Unsere Betreuer waren Frau Hülsermann (aus Deutschland), Darren (aus Cheshire) und Lucy (Kingcraig), die ich und Julien sehr vermissen.“   (Meret)

 

„Die Abend Spiele

An einem Abend haben wir Spiele gespielt. Das waren Spiele, um uns kennen zu lernen. Jetzt möchte ich das Spiel erklären: Wir mussten alle unsere Klamotten in eine Reihe legen und wenn wir nichts mehr hatten, was man ausziehen wollte oder konnte, konnten wir uns selber auch hinlegen und eine Schlange bilden. Und die Schlange, die am längsten war, hat gewonnen. Das Mädchen, das auf dem Bild zu sehen ist, ist ein finnisches Mädchen namens Elisa, sie ist sehr nett. Man kann  sich gut mit ihr verständigen und sie hat schöne rote Haare – mehr habe ich nicht dazu.“   (Michelle)

Elisa

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das ist die Gruppe von Michelle und Tristan. Die activity hieß „Orienteering“, wir mussten erst ein Bild puzzeln und dann die Stelle im Park finden.“

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Der Geburtstag

„Ich hatte am 8.6. Geburtstag und wir haben eine kleine Torte bekommen. Man sieht alle, die mit nach England gefahren sind, es waren Michelle, Gamze, Kevin, Tristan, Meret, Jannis, Vanessa und ich. Sie war sehr lecker und ich habe sie genossen.“   (Julien)

GeburtstagFoto

GebKuchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Hier sieht man das Essen, das wir in England  gegessen haben. Eigentlich war es nicht viel anders als hier. Das Essen musste man sich vom Buffet abholen, aber dass man nur einmal was holen durfte, fanden wir alle doof, aber natürlich hat sich daran nicht jeder gehalten. Man durfte nur einmal zum Buffet, weil da so viele Gruppen waren.“   (Kevin)

Essen

 

 

 

 

 

 

 

 

„Im Puzzle-ParkPuzzle Park

Wir haben sehr viel Spaß im Puzzle-Park gehabt. Da war es dunkel und es flogen ständig Helikopter über das Gebiet. Was ich schön fand war, dass alles gut geklappt hat. Sich gegenseitig die Bretter zu reichen und dabei das Gleichgewicht zu halten, war sehr schwer, aber es hat geklappt und hat viel Spaß gemacht.“   (Tristan)

 

 

 „4 Lehrer(innen)

Auf dem Foto sind Lehrer(innen) zu sehen. Aus England Barbara, aus Deutschland Laura-Marie, Tom aus Irland und aus Finnland Mika.“

VierLänder

 

 

 

 

 

 

 

 

„AbseilenKletterturm

Eine „Activity“ hieß „Abseilen“. Dort wurden wir auf einen 14-16  m hohen Turm gebracht, der „Kate`s Tower“ hieß. Dort oben wurden wir dann gesichert. Als man sicher war, musste man sich nach hinten lehnen. Das war schon sehr schwer und hat im Bauch gekribbelt. Wenn man runter wollte, musste man ein schwarzes Seil immer lockern und wieder straff ziehen, aber man musste sehr gut aufpassen, weil man sich schnell die Finger klemmen konnte.“   (Meret)

 

 

 

„Das Trapez

30Da oben stand ich (Gamze). Ich hatte echt Angst.
Das war ein Baumstamm mit Holzstämmen (Ästen), auf die man drauf klettern musste, ich war voll verwirrt, ich wusste nicht, wo diese kleinen Baumstämme sind und habe einfach mit meinen Füßen getastet, wo sie sein könnten. Ich war dann endlich mit meinen Knien oben, ich habe versucht mit meinen Füßen drauf zu stehen, das war echt schwer! Ich habe sehr doll gezittert, dann habe ich es mit meinen Beinen geschafft! Und oben war noch die Trapezstange: Ich bin gesprungen, aber habe es nicht erreicht.
Aber ich war froh, dass ich überhaupt hochgeklettert war und gesprungen bin!“

 

 

Und hier fliegt Jannis – auch ganz schön mutig!

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„Die Jacobs Ladder

Das was man hier sieht, ist die Jacobs Ladder, wo wir erst immer lange warten mussten, bis ich und Kevin auch mal durften.
Erst sollten wir bis zur 3. Stufe hochgehen und noch höher, wenn wir das Signal-Zeichen bekamen.“   (Vanessa)

Jacobs ladderII

 

 

 

„Jakobsleiter

In England gab es unterschiedliche Aktivitäten. An diesem Tag waren Frau Bekemeier und Michelle und Tristan an der Jakobsleiter. Ich bin am höchsten geklettert. Als 2 finnische Mädchen dran waren, bin ich eine Stufe hoch geklettert, nur um den Mädchen zu helfen, und wurde danach gelobt.

Am Anfang habe ich Angst gehabt, dass ich runterfalle und bin aber am höchsten geklettert. Als letzter war ich dran, aber die 2 finnischen Mädchen wollten nochmal und ich auch; dann habe ich ihnen geholfen.

Es war witzig. Als Frau Bekemeier oben war, ist sie sehr kurz geklettert, wir alle haben gelacht, es hat gewackelt. Michelle hat Angst gehabt, sie wollte nicht höher. Alle hatten Spaß, ich habe Kevin und Vanessa gesehen.

Später haben wir noch mal was anderes gemacht.

Es hat allen Spaß gemacht. Wir waren auf der Rückreise sehr kaputt und müde. Auf dem Schiff haben Vanessa und ich mit unseren Kuscheltieren gespielt.

Das war die Englandreise. Hoffentlich war es schön, das zu lesen.“   (Tristan)

Jacobs

 

„Immer diese Schutz Sachen

Da waren Gamze, Jannis, Meret und Julien in dieser Schutzkleidung, die wir fast immer tragen mussten. Man musste beim Trapez und bei der Riesen-Schaukel (Giant swing) und bei der Jakobsleiter (jacobs ladder) diese Sachen tragen.“

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„Petra, Kevin und Vanessa

Da waren Vanessa und Kevin in einer Gruppe. Wir haben viele Aktivitäten in England  gemacht. Wir hatten leider keine deutsche Lehrerin, dafür aber eine finnische Lehrerin, die sehr gut Deutsch sprechen konnte, weil sie 6 Jahre Deutsch gelernt hat.

Sie hieß Petra, hatte lange braunrote Haare und war ca. 1,87 groß. Sie mochte Kevin und Vanessa sehr. Petra war sehr nett und  hat sich viel getraut und in der riesen Schaukel schaukelt sie mit Vanessa. In dieser  activity musste man Bogenschießen, das sieht man auch im Hintergrund.

In England haben wir gesagt „that is funny“ – das war sehr spaßig.“   (Vanessa)

Petra

Bogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir warten und warten …

Schlange stehen mussten wir leider ganz schön oft, ob beim Essen oder bevor es zu den Aktivitäten ging – irgendwie standen wir ganz schön viel bloß so `rum. Aber die englischen Kinder stört das nicht, nur für die finnischen, irischen und deutschen Kinder war das manchmal echt blöd.“

Warten

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Comenius-Spiel

Am Tag der Abreise haben wir nach dem Frühstück „Das Comenius-Spiel“ gespielt. Dort mussten wir 4 Puzzle-Teile zusammen fügen, aber wir mussten an 3 Fängern vorbei, doch einer aus unserem Team konnte uns beschützen, er hat unser Team sehr gut  beschützt, denn wir haben gewonnen und haben uns sehr doll gefreut.

Man sieht mich aus Deutschland, rechts daneben einen Jungen aus England, links neben ihm ein Mädchen aus Irland und links neben ihr ein anderes Mädchen aus Finnland. Also aus jedem Land ist ein Kind zu sehen.“   (Meret)

MeretsTeam

 

Dieses Foto haben wir kurz vor der Abfahrt gemacht. Es sind alle Kinder und Lehrerinnen und Lehrer drauf! Unsere Gruppe ist links zu sehen.

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„Auf der FähreKönig der Welt

Auf der Fähre waren wir draußen, es war so windig, dass wir fast weggeflogen sind. Wir haben uns dort hingestellt und haben geschrien: „Ich bin der König der Welt!“ Das war toll! Auf diesem Bild sieht man uns alle: Julien, Meret, Tristan, Kevin, Vanessa, Jannis, Gamze, Michelle und Frau Bekemeier. Frau Hülserman hatte grade ein Foto gemacht und Frau Thielke war schon in Deutschland, weil sie bei ihrem Kind möglichst schnell da sein wollte, darum hat sie das Flugzeug genommen. Dann sind wir auch schon rein gegangen.“

 

Kevin+Kellner

„Auf diesem Bild sieht man Kevin aus der 4b. Neben ihm steht ein Kellner von der Fähre, mit der die England-Besucher von Hull nach Rotterdam gefahren sind. Wegen Kevin und dem Kellner wurden wir „special guests“: Das heißt, wir mussten nicht in der Schlange vor dem Restaurant warten, sondern durften auf einem Sofa warten!“   (Kevin)

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„Viel Spaß auf der Fähre

Auf diesem Bild sieht man mich als Prinzessin und Jannis als Pirat. Wir waren dort auf der Fähre, denn dort gab es ein großes Poster, wo man seinen Kopf durch stecken musste. Es war in einem Spieleraum.“   (Julien)

Prinzessin Julien

 

Der Besuch in England war aufregend, spannend und lehrreich. Aber auch ganz schön müde hat er uns gemacht:

müde

Leselust in Bad Holzhausen

Veröffentlicht Veröffentlicht in Lesezeit, Wir sagen "Danke"

Seit Ostern sind sie da: Die Lesepatinnen (und ein Lesepate) an der Grundschule Bad Holzhausen.
Zur Förderstunde kommen sie in die Schule und lesen mit den Kindern, was das Zeug hält: Viele Mütter und ein Vater, aber auch ehemalige Mütter, deren Kinder längst die Grundschule verlassen haben.
Elf Patinnen arbeiten mit unterschiedlich großen Gruppen oder auch mit einzelnen Kindern. Sie lesen spannende und lustige Geschichten vor, sie helfen Kindern beim Selberlesen, sie führen das kooperative „Gruppenlesen“ durch – je nach Bedarf der Kinder und immer natürlich in Absprache mit den jeweiligen Lehrkräften.
Vorausgegangen war eine fachkundige „Ausbildung“ durch Frau Silke Biedermann, der Leiterin des Projekts „Leselust im Mühlenkreis“ des Deutschen Kinderschutzbundes Minden-Bad Oeynhausen, die an zwei Vormittagen eigens in unsere Schule kam und die interessierten Lesepatinnen fundiert in Theorie und Praxis einwies und außerdem viele wunderbare Kinderbücher vorstellte.
dscf6118Aber nicht nur Erwachsene fördern die Leselust: beim „Tandem-Lesen“ helfen geübtere Schülerinnen und Schüler anderen Kindern beim Lesenlernen. Auch sie haben eine „Ausbildung“ erhalten und werden begleitet durch eine Studentin der Universität Bielefeld.
Literatur gibt es dazu reichlich: Neben Lehrwerksmaterialien, die bereits vorhanden waren, verfügt die Schule seit kurzem über eine reiche Auswahl an tollen Kinderbüchern, die von Eltern und Kindern eigens zu diesem Zweck gespendet wurden.
Alle Kinder, Eltern und Lehrkräfte sagen ganz herzlich DANKESCHÖN!

 

Schulleitungsbrief 30.4.2013

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Sehr geehrte Eltern und Sorgeberechtigte unserer Schulkinder,

es ist vollbracht: Unser Schulprogramm ist online!

Unter der Bildleiste oben finden Sie es als 3. Punkt.
Bitte beachten Sie auch den Tipp, zu Beginn mit „Strg + F5“ zu aktualisieren!

Die Schulkonferenz hat bei ihrer letzten Sitzung am Montag, den 22. April das Schulprogramm in der vorliegenden, aktualisierten Fassung beschlossen. Dabei gab es Anregungen zur Erweiterung des Programms, die wir in die Planung des nächsten Schuljahres aufnehmen werden.

Haben auch Sie Vorschläge zur Verbesserung / Erweiterung unseres Schulprogramms?

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St. Patrick’s Day in der Grundschule Bad Holzhausen

Veröffentlicht Veröffentlicht in Grundschule Bad Holzhausen international, Schulleben (leben, lernen, feiern)

Im letzten Schuljahr durften Frau Warkentin, Frau Westerkamp und Frau Hülsermann die Feierlichkeiten rund um den St. Patrick’s Day in Irland live miterleben. Die drei haben uns noch lange begeistert von ihren Eindrücken, die sie dabei in unserer irischen Partnerschule sammeln konnten, erzählt.
In diesem Jahr haben wir (die Comenius AG) uns überlegt, auch an unserer Schule diesen irischen Nationalfeiertag – und dadurch auch unsere Freundschaft zu Irland – zu feiern.
Als Vorbereitung haben wir im Internet Informationen zum St. Patrick’s Day gesucht: Wer feiert den Tag eigentlich? Wo und wann wird gefeiert? Was macht man an diesem Tag überhaupt?
Danach haben wir uns überlegt, wie wir an unserer Schule feiern könnten und das ist dabei herausgekommen: Das wichtigste ist GRÜN ANZIEHEN!!!IMG_2816
Am Donnerstag den 14.3.13 sind wir dann in alle Klassen gegangen und haben die Kinder eingeladen mit uns zu feiern. Wir haben ihnen gesagt, sie können uns unterstützen, indem sie sich grün anziehen. Am Freitag haben wir gesehen, dass das bei manchen gut geklappt hat. Bei manchen aber nicht. Das müssen wir wohl nochmal üben.
IMG_2802Auf der Schulversammlung am Freitag haben wir allen Kindern die Legende von St. Patrick erzählt:
Die Geschichte von St. Patrick ist eine Irische Legende. Eine Legende ist eine Geschichte, von der man nicht weiß, ob sie wahr ist oder nicht.
Vor langer, langer Zeit lebte in Irland ein Priester namens Patrick. Es gab zu der Zeit viele Schlangen in Irland. Da hatte Patrick eine Idee, wie er die Schlangen loswerden konnte. Er hat seine Trommel genommen und hat die Schlangen über die ganze Insel gejagt, bis sie weg waren. Alle Leute waren sehr froh, dass Patrick die Schlangen verscheucht hatte. Die Menschen in Irland feierten und dadurch entstand St. Patrick’s Day.

Besuch aus England

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In der Zeit vom 21. bis zum 24. November hatten wir in unserer Schule eine ganz besondere Zeit: Die sechste Klasse der „Kincraig-Primary-School“ aus Blackpool war hier, um uns und unsere Schule kennenzulernen. 17 Kinder, vier Lehrerinnen und ein Lehrer waren am Mittwoch mitten in der Nacht aufgestanden, um mit dem Flugzeug von Manchester nach Düsseldorf zu fliegen. Klar, dass die englischen Kinder aufgeregt waren!
Spannend waren die Tage aber auch für die Kinder aus unseren Klassen 4a und 4b. Sie haben nämlich auch nachmittags ganz viel mit den englischen Gästen zusammen unternommen.

In der Comenius-AG haben Michelle L., Tristan, Gamze, Meret und Michelle K. aufgeschrieben, was sie erlebt haben:

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Zu Besuch in England

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In der letzten Septemberwoche durften wir (Frau Hülsermann, Frau Bekemeier und Frau Westerkamp) im Rahmen unseres Comenius-Projektes wieder eine tolle Reise machen. Diesmal wurden in England gleich drei Partnerschulen besucht:

1) Die Weston Village Primary School

Viele von euch haben über die Weston Village Primary School schon einiges gehört. Es ist nämlich genau die englische Grundschule, zu der im letzten Mai auch zehn Kinder aus Klasse 4 gefahren (geflogen) sind. Vom Flughafen in Manchester aus muss man etwas mehr als eine Stunde fahren, um den kleinen Ort Weston zu erreichen.

Wenn man in die Schule hinein kommt fällt sofort auf, wie schön das Gebäude aussieht. Überall hängen und stehen tolle Bilder und Kunstwerke, die die Kinder gemacht haben.

EingangshalleEingangshalle Weston Village Primary School

In der Weston-Village-Primary-School gibt es jeden Tag eine Schulversammlung für alle Klassen. Hier wurden natürlich auch die Gäste der Schule begrüßt. Es waren ja nicht nur Lehrerinnen aus Bad Holzhausen, sondern auch Lehrer und Lehrerinnen aus den anderen Partnerschulen in Irland, Finnland und England zu Besuch. Sie alle durften auch dabei sein, als ein großes Erntefest gefeiert wurde. Dazu haben die Kinder ganz viele Lebensmittel (Obst, Brot, Nudeln, Konserven …) mitgebracht und zu einem riesigen Berg zusammengetragen.

Dass die Kinder eine Schuluniform tragen, wisst ihr wahrscheinlich schon. In Weston ist sie blau. Man kann zwischen verschiedenen Sachen auswählen (T-Shirt, Pullover, Strickjacke, Hose, Rock, Kleid). Trotzdem sieht man an der Farbe und an dem aufgenähten Zeichen (Wappen) sofort, dass alle hier zur Schule gehen.

2) Kincraig Primary School

In der Kincraig Primary School tragen die Kinder rote Sweatshirts. Diese Schule ist auch sehr schön und ähnlich klein wie die in Weston.

Die Stadt Blackpool, in der sie sich befindet, ist allerdings um einiges größer als Weston. In Blackpool gibt es viele Häuser und Läden. Übrigens liegt Blackpool direkt am Meer. Das hat uns Lehrerinnen natürlich gut gefallen. Frau Bekemeier und Frau Westerkamp konnten aus ihrem Hotelzimmer direkt auf die Wellen gucken.

Auch in der Kincraig Primary School wurden wir sehr herzlich begrüßt. Die Kinder der sechsten Klasse haben vorgetragen, was ihnen zu den Ländern Finnland, Irland, England und Deutschland einfiel.

Bestimmt hat sich diese sechste  Klasse besonders für Deutschland interessiert. Genau diese Kinder werden nämlich im November für drei Tage unsere Schule in Bad Holzhausen besuchen. Darauf freuen wir uns schon sehr!

Natürlich haben wir in der Kincraig Primary School auch beim Unterricht zugesehen. Dabei fielen uns wieder die technischen Geräte auf, die benutzt wurden.
Wie in allen anderen englischen Partnerschulen gab es auch hier elektronische Tafeln. Auf diesen Tafeln können Bilder, Filme oder Texte angezeigt werden, die durch einen Computer übertragen werden. Man kann aber auch mit besonderen Stiften darauf schreiben.

In einer Stunde haben die Kinder der fünften und sechsten Klasse mit tragbaren Computern und kleinen Filmkameras gearbeitet. Sie haben mit Playmobil- und Knetgummifiguren kleine Spielszenen nachgestellt und diese gefilmt.
Die Filme, die die Kinder so gedreht haben, waren wirklich toll. Da konnten wir nur staunen.

Weil alle englischen Schulen Ganztagsschulen sind, essen die Kinder natürlich auch in der Schule zu Mittag.


3) Devonshire Primary School

Auch die Devonshire Primary School liegt in Blackpool. Sie ist die größte der drei englischen Schulen.

Das Gebäude ist erst 7 Jahre alt und hat einige Besonderheiten. So gibt es zum Beispiel mehrere große Dachterrassen, auf denen die Kinder spielen können.

In der Devonshire Primary School tragen die Kinder gelbe Poloshirts und blaue Sweatshirts. Das aufgenähte Wappen zeigt einen Bienenkorb, weil die Kinder hier fleißig arbeiten wie die Bienen.

Auf dem Schulgelände haben wir auch Cleopatra, Chickereeta, Snowy, Bluebell und Gizmo getroffen. Das sind keine Bienen, auch keine Kinder, sondern Hühner. Sie wohnen in einer kleinen Hütte und werden von den Schülern und Schülerinnen gepflegt.

Auch in der Devonshire Primary School gab es eine Schulversammlung. Hier wurden alle Gäste mit einem riesigen Applaus begrüßt.
Während der Versammlung haben wir auch miterlebt, wie Kindern aus allen Klassen Urkunden überreicht wurden. Sie wurden damit für besondere Leistungen geehrt, die sie in der letzten Woche gezeigt hatten.
Im Anschluss an die Versammlung hat uns eine Klasse dazu eingeladen, mit ihnen „Zumba“ zu tanzen. Das war sehr lustig.

In allen drei englischen Schulen haben wir Kinder getroffen, die zwischen vier und zwölf Jahre alt waren. Die Kinder gehen also erst nach der sechsten Klasse zu einer anderen Schule.
Natürlich lernen die Vierjährigen noch nicht genauso wie die Großen. In ihren „Klassenräumen“ sieht es ganz ähnlich aus wie in unseren Kindergärten.

Die Besuche in den englischen Schulen waren sehr spannend. Ihr könnt euch aber bestimmt denken, dass wir auch außerhalb der Schule viel Interessantes gesehen haben. Und natürlich war es wieder toll, Zeit mit Lehrern und Lehrerinnen aus unterschiedlichen Ländern zu verbringen.

Wir haben schon viel darüber nachgedacht, wie wir die Tage in Bad Holzhausen gestalten wollen, wenn im November und im Dezember Gäste aus unseren Partnerschulen zu uns zu Besuch kommen. Wir möchten gerne, dass die Gäste bei uns eine ebenso gute Zeit erleben, wie wir es bei ihnen konnten.

Damit auch ihr euch schon auf unsere Besucher freuen könnt, seht ihr hier die wichtigen Termine:

21.-24. November: Besuch von 17 Kindern (Klasse 6) und 5 Lehrer(innen) aus Blackpool.

11.-15. Dezember: Besuch von Lehrern und Lehrerinnen aus England, Irland und Finnland.

Besuch in Irland

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In der Zeit vom 14. bis zum 17. März waren wir (Frau Hülsermann, Frau Westerkamp und Frau Warkentin) in Irland, um dort die Comenius-Partnerschule kennenzulernen.

Es war wirklich eine tolle Idee, gerade diese Schule in Irland zu besuchen. An der „Adamstown-Castle-Educate-Together-National-School“ haben wir nämlich nicht nur irische Kinder kennengelernt, sondern auch viele, viele Schüler(innen), die aus ganz anderen, weit entfernten Ländern stammen. Tatsächlich sind nur zwei Kinder dieser Schule in Irland geboren. Die anderen stammen zum Beispiel aus Polen, Rumänien, Pakistan, Afrika oder Indien. Wir haben also eine Menge Reisegeld gespart!

Adamstown ist ein Ort in der Nähe von Dublin, den es erst seit vier Jahren gibt. Man hat dort sehr viele Wohnhäuser gebaut. Die Häuser wurden gebraucht, weil immer mehr Leute aus fremden Ländern kamen, um in Dublin zu arbeiten. Manche arbeiten zum Beispiel als Ärzte im Krankenhaus, andere kennen sich mit Computern aus.

Die Männer und Frauen, die in Dublin arbeiten wollten, brachten natürlich ihre Familien mit. So musste dringend eine Schule gebaut werden.

Nun meint man vielleicht, diese Schule wäre ganz anders als andere irische Schulen. Das stimmt aber gar nicht so sehr. Die Kinder haben ja längst ihr neues Land, die anderen Kinder und die Lehrer kennengelernt.

Als wir dort waren, waren alle mit den Vorbereitungen für St. Patrick’s-Day beschäftigt. Dieser Tag wird in ganz Irland am 17. März gefeiert. Man erinnert sich an St. Patrick, einen Bischof, der vor vielen Jahren in Irland gelebt haben soll. Es wird erzählt, er habe alle Schlangen aus dem Land vertrieben.

Am St. Patrick’s-Day gibt es in Dublin einen großen Umzug, der ein bisschen an Karneval erinnert. Allerdings trägt man vor allem Verkleidungen, die grün, weiß oder orange sind. Das sind ja die Farben der irischen Flagge.

In der Schule wurde schon am Freitag (16. März) ein Umzug gemacht. Die Kinder hatten sich toll verkleidet.

Am St. Patrick’s-Day wird auch viel gesungen und getanzt. In der Schule haben einige Lehrer mit Geige, Akkordeon und Klavier irische Lieder gespielt. Die Schüler haben vorher die Tänze dazu geübt. Alle hatten viel Spaß daran. Tatsächlich haben sogar wir – Frau Hülsermann, Frau Warkentin und Frau Westerkamp – mitgetanzt. An einem Abend gab es in der Schule ein kleines Konzert mit typisch irischen „tin whistles“, das sind Flöten aus Blech. Frau Warkentin und Frau Westerkamp haben auch mitgespielt und Frau Westerkamp hat sogar ein Solo gegeben, d. h. sie hat eine lange Passage ganz alleine gespielt. Das gab natürlich Sonderapplaus!

Die Kinder haben wirklich viel gefeiert, trotzdem haben wir auch einige „normale“ Unterrichtsstunden miterlebt. Da wurde gerechnet, gelesen und gesungen – genau wie in jeder anderen Schule auch.

Die Adamstown-Castle-Educate-Together-School hat acht Klassen. Für vier- und fünfjährige Schüler gibt es zwei Vorschulklassen, die „junior infants“ und „senior infants“ genannt werden. Danach folgen die Klassen 1 bis 6. Erst danach besuchen die Kinder eine andere Schule.

Für uns Lehrerinnen war es natürlich auch etwas besonderes, die Tage mit Lehrkräften aus anderen Ländern zu verbringen und im Gespräch ganz viel über ihre Schule zu erfahren. Es waren ja nicht nur die irischen Lehrkräfte da. Gleichzeitig besuchten auch die anderen Partnerschulen (aus Finnland und England) Adamstown. Wir hatten eine wirklich gute Zeit miteinander!

Leider sind drei Tage viel zu kurz, um die vielen schönen Orte kennen zu lernen, die es in Irland gibt. Irland ist ja eigentlich eine große Insel.

Wir drei Lehrerinnen haben gleich nach unserer Ankunft am Dubliner Flughafen auch einen kleinen Küstenort besucht. Er hieß Malahide. Wir konnten mit einem Linienbus dorthin fahren und einen Spaziergang am Meer machen.

Am Freitagnachtmittag waren wir für einige Stunden in Dublin, der Hauptstadt des Landes. Auch da hätten wir gern noch viel mehr Zeit verbracht. Es gab ja so viel zu sehen!