Krötenwanderung der 4a

Veröffentlicht Veröffentlicht in Ausflüge und außerschulische Lernorte, Schülertexte, Schulleben (leben, lernen, feiern)

IMG_3458Am Freitag, den 21.3.2014, gingen wir auf „Krötenwanderung“, um die Kröten über die Straße und in ihren Teich zu bringen.
Zwischen Straße und Feld war ein kleiner Zaun. Hinter dem Zaun waren Eimer, in denen öfter Kröten waren, aber ein paar Mal waren auch keine darin.
IMG_3461 (2)Die Männchen waren eher klein und die Weibchen größer. Wir haben auch eine ganz, ganz kleine Erdkröte gefunden. Herr Schwengel, der die Krötenwanderung geleitet hatte, sagte, dass die kleine Kröte Störungen beim Wachsen hatte.

IMG_3456Es gibt auch Weibchen, auf denen 3-4 Männchen sitzen, die nennt man „König“. Wenn so ein „König“ ins Wasser kommt, dann ist es oft so, dass dieser „König“ ertrinkt, weil die Männchen nicht loslassen und das Weibchen nicht mehr schwimmen kann.
Wenn ein Männchen glaubt, vor ihm stehe ein Weibchen, versucht es, daraufzuklettern. Wenn es aber aus Versehen auf ein anderes Männchen geklettert ist, dann quiekt das untere Männchen und das bedeutet: „Hau ab! Ich bin ein Männchen!“
Die Weibchen legen bis zu 2500 Eier, damit ein Teil auch überlebt, denn die meisten Eier werden von Tieren gefressen.
Wir sind froh, dass wir so vielen Kröten das Leben retten konnten, denn wenn sie alle gestorben wären, dann wäre es ganz schön traurig.

von Julia und Lena (Klasse 4a)

3b auf Krötenwanderung

Veröffentlicht Veröffentlicht in Ausflüge und außerschulische Lernorte, Schülertexte, Schulleben (leben, lernen, feiern)

IMG_0505

Am Morgen des 11.3.2014 brachen 17 Kinder mit ihrer Lehrerin, Herrn Schwengel und einer Praktikantin auf, um am Limberg Kröten zu sammeln. An einer Ecke gab Herr Schwengel ihnen zunächst Informationen über Kröten. Darauf suchten sie die Kröten aus Eimern und legten sie in Wannen.

IMG_0500Als die Wannen voll waren, trugen die Kinder sie zu Teichen, legten sie ans Ufer und zählten alle Tiere. Danach sind sie wieder zur Schule gewandert. Es waren 192 Kröten, 18 tote Tiere und ein toter Molch.

Bericht aufgeschrieben von Steven

IMG_0490
Am Morgen des 11.3.2014 brachen 17 Kinder, Herr Schwengel, Frau Thielke und Frau Elsner auf. Sie wollten zum Limberg, um mit Herrn Schwengel Kröten zu sammeln. Die Wanderung hat ca. um 8.10 Uhr angefangen und um 11.15 Uhr aufgehört. Herr Schwengel hat die Kinder informiert, wie alles ablaufen wird. Zunächst suchten die Kinder Kröten aus Eimern und legten sie in Wannen. Als die Wannen voll waren, wurden die Kröten zum Teich getragen. Dann haben sie die Tiere ins Wasser gesetzt und gezählt. Zum Schluss sind sie zurück zur Schule gewandert. An diesem Tag haben sie insgesamt 192 und 18 tote Kröten gezählt.

Bericht aufgeschrieben von Victoria

IMG_0492

Warum legen sich Kröten übereinander?

Weil das Männchen sie gerne mag.
Und wenn sich ein Männchen da drauf setzt, macht das andere Männchen Geräusche. Er will damit sagen, dass er runter gehen soll und dass ich ein Männchen bin.

aufgeschrieben von Tom

Besuch der 4. Klassen in der Kläranlage in Lübbecke

Veröffentlicht Veröffentlicht in Ausflüge und außerschulische Lernorte, Schulleben (leben, lernen, feiern)

Text steht aus technischen Gründen weiter unten, bitte scrollen…

1 Am Mittwoch, den 19. Februar sind wir zur Lübbecker Kläranlage gefahren. Weil wir uns schon seit Januar mit dem Thema ‚Wasser’ beschäftigen, wollten wir mal sehen, wo unser Bad Holzhauser Schmutzwasser hingelangt und wie es dort wieder sauber gemacht wird. Zunächst mal stank es ziemlich. Alle größeren Bestandteile – das meiste war Toilettenpapier – wurde als erstes aus dem Wasser gefischt.
Dann kamen die kleineren Schmutzteilchen an die Reihe. Die waren aber entweder noch so groß und schwer, dass sie sich in ganz ruhigem Wasser auf dem Boden absetzen; oder sie waren so leicht, dass sie an der Wasseroberfläche schwammen. Beide werden sie dann mit einer Art Schieber zusammengekratzt- oder geschoben und zum Faulturm befördert.  2
 3 Schwieriger ist es, den Schmutz zu packen, der nicht oben schwimmt und sich auch nicht absetzt. Herr Baue (das war der nette Mann, der uns durch die Kläranlage geführt hat) nannte sie ‚gelöste Stoffe’. Tja, und für diese Stoffe holt man sich Millionen und Abermillionen Helfer in die Kläranlage – nämlich Bakterien. Und zwar solche, die so richtig Appetit auf diese Stoffe haben. Sind sie richtig ‚vollgefressen’, sinken sie auch auf den Boden, und man kann sie von dem nun schon viel sauberer gewordenen Wasser trennen.
Der bei der Säuberung des Abwassers entstehende Klärschlamm wird in den Faultürmen weiter bearbeitet. Dabei entsteht ein brennbares Gas. Dies wird in der Kläranlage für Heizungen genutzt und man macht Strom daraus.  4
 5 Ganz zum Schluss war die Wasserprobe des geklärten Wassers schon fast so klar wie Trinkwasser. Aber Vorsicht! Trinkbar ist das auf keinen Fall. Es gibt noch ganz viele unsichtbare Stoffe (zum Beispiel Reste von Medikamenten oder Spritzmittel) die auch die fleißigen Bakterien nicht schaffen.
Also: Immer mit Überlegung Trinkwasser nutzen und verbrauchen! Spare wo möglich, und achte darauf, was du ins Abwasser gibst!