Schule ohne Rassismus – Eröffnungsfeier

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Wir sind „Schule ohne Rassismus“!
Seit dem 26. November ist es offiziell! Die Kinderkonferenzmitglieder unserer Schule nahmen an der Eröffnungsveranstaltung teil, bei der die Kinder der „Kunterbunt“-AG ein Theaterstück vorführten.
Die anderen beiden Schulen (Sekundarschule und GS Pr. Oldendorf) traten ebenfalls mit Beiträgen auf. IMG_0089-alle

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In „unserem“ Theaterstück ging es um Außerirdische, die ein Kind vom Planeten Erde entführen wollten, weil sie dachten, dass alle Kinder gleich seien. Die Kinder jedoch belehrten die beiden „Besucher“ eines Besseren und machten ihnen klar, dass alle Kinder ganz verschieden sind und nur manchmal gleich.

Schulversammlung am 28.9.2015

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DSCF6728Auf unserer Schulversammlung haben Kinder etwas in anderen Sprachen gesagt, weil am Sonntag der „Tag der Sprachen“ war. Sie sprachen zum Beispiel Russisch, Polnisch, Arabisch und Englisch. Fatima aus der 4a hat erzählt, was in ihrem Land Syrien passiert ist, und warum sie nach Deutschland gezogen ist.

Einige Kinder aus der 4a haben berichtet, wie sie ihre Waschbretter gebaut haben. Danach haben sie uns etwas darauf vorgespielt. Das hörte sich sehr gut an. Und allen hat es gefallen.

Natürlich wurden auch unsere Herbstlieder gesungen.

(Dieser Text wurde von Avelina aus der 4b geschrieben.)

 

Hier kann man die Sprachen hören, die Kinder an unserer Schule sprechen können:

Europa in Bad Holzhausen

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Am 8. Mai vor 70 Jahren endete der Krieg in Deutschland. Dieses Datum war deshalb genau richtig, um zu zeigen, was schon Grundschüler lernen, damit es nie wieder zu einem Krieg kommt.
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In den vierten Klassen gab es drei Projekte, die den anderen Kindern der Grundschule und anderen Gästen, z.B. Eltern, der Presse oder dem Bürgermeister, im Haus des Gastes vorgestellt wurden.
Die Klasse 4a hat an einem eTwinning-Projekt mit fünf anderen Schulen aus Portugal, Luxemburg, Schottland, Kroatien und Norwegen gearbeitet. Sie haben eine Seite für ein Märchenbuch verfasst, das später vertont werden soll. Rund um dieses Projekt waren einige Stationen aufgebaut, so z.B. eine Zusammenfassung, ein Malwettbewerb (die Gäste waren die „Jury“), eine allgemeine Information zu den Projektpartnern sowie unser Teil des Märchens. Und selbstverständlich wurde unser Teil des Märchens vorgetragen, auf Englisch und auf Deutsch.
Das eTwinning-Projekt „Bridges – Tell us!“ der Klasse 4b fand mit zwei Pariser Grundschulen statt. Alle drei Schulen befassen sich mit Brücken in ihrem Ort bzw. ihrer Stadt. Auch zum Brücken-Projekt der 4b waren Stationen für die anderen Kinder und Gäste aufgebaut, z.B. eine Zuordnungsstation, bei der man die Namen von Bad Holzhauser Brücken den Bildern zuordnen musste. Es wurden außerdem Gedichte vorgetragen sowie erklärt, was eTwinning überhaupt ist.
Im Unterricht hat die Klasse 4b mit Frau Götze zu Otto Weidt gearbeitet. Die Geschichte dieses hilfsbereiten Menschen, der im zweiten Weltkrieg blinde Juden vor dem KZ rettete, wurde durch einen Vortrag und einer Ausstellung der Lapbooks präsentiert.

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Post von unserem Schul-Patenkind Simoni

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19.11.2014

An die Paten von Simoni Lazaro

Liebe Paten,

Patenkind Simoni 2014Euer Patenkind Simoni , der hier bei uns im Kinderdorf Uvira lebt, ist ein guter Rapper. Er tanzt mit seinen Freunden in einer artistischen Gruppe und wird zu Weihnachten mit dieser Gruppe eine Aufführung haben.

In unserem Kinderdorf leben 150 Kinder und 110 Jugendliche. Ihnen geht es gut, auch dank eurer Unterstützung, für die wir uns sehr bedanken.

Ich möchte euch jetzt einiges davon erzählen, was im Laufe des Jahres in unserem Kinderdorf passiert ist:

Am Ende des Schuljahrs besuchten viele Kinder und Jugendliche für zwei Monate ihre Familien. Leider kamen viele krank zurück und mussten behandelt werden mit Medikamenten gegen Malaria und gegen Würmer. In ihren Dörfern gibt es nämlich weder Ärzte noch Medikamente.

Etwas Schlimmes passierte in der Nähe unseres Kinderdorfs: Mehr als 30 Menschen wurden bei Angriffen durch gewalttätige Bevölkerungsgruppen getötet. Es waren auch Eltern von Kindern unter ihnen. 9 elternlose Kinder wurden nach dem Anschlag in unserem Dorf aufgenommen. Sie sind zwischen 2 und 8 Jahren alt. Esther, eins der neu aufgenommenen Mädchen, sagt: „ Ich fühle mich hier sehr wohl bei meinen neuen Brüdern und Schwestern und meiner Ersatz-Mutter.“ Die Kinderdorf-Mütter helfen den Kindern sehr, sich einzuleben und kümmern sich sehr um sie – besonders, wenn sie traurig sind.

Zwei unserer Kinderdorf-Mütter waren so alt, dass sie in den Ruhestand gingen. Jetzt gibt es eine neue Mutter, die die Kinder aber schon kannten, und die sie sehr mögen.

Es gab im letzten Jahr auch ein „fair play match“ zwischen den Kindern unseres Dorfs und einer nahe gelegenen Grundschule. Viele Zuschauer feuerten ihr jeweiliges Team an und die Stimmung war sehr gut. Zum Schluss stand es 3:1 für unser Kinderdorf. Um Weihnachten wird es ein weiteres Spiel geben.

Liebe Paten, wir bedanken uns herzlich für eure Unterstützung, ohne die die Kinder in Uvira nicht so viel lachen könnten, wie sie es jetzt können.

Alle Kinder hier wünschen euch „Merry Christmas and a Happy New year 2015“!

Viele Grüße,
André Bahizire Shamushundju
(Koordinaor des Patenschaftprogramms)

= = = Das englische Original und das Foto hängen auch im Eingangsbereich unserer Schule. = = =

Brief Simoni S.1
Brief Simoni S.2

„fairy tale audiobook“ ~ Das Projekt der Klasse 4a

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Wir, die Klasse 4a arbeiten gerade an einem Projekt. Und darüber wollen wir jetzt erzählen.
In diesem Projekt arbeiten auch andere Länder mit uns zusammen: Kroatien, England, Luxemburg und Schottland. Wir beschäftigen uns damit, ein Märchen in Englisch zu schreiben. Jedes Land schreibt eine Seite.
Im Märchen geht es um Lili und Max. Sie sind Zwillinge und wohnen im Chateau deVianden in Luxemburg. Eine Hexe namens Horra hat ihre Mutter verzaubert und sie fiel in einen tiefen, tiefen Schlaf. Jetzt liegt es nur an Lili und Max: Gemeinsam mit der lieben Fee Flora reisen sie durch Kroatien, England, Luxemburg, Schottland und Deutschland. In jedem dieser Länder müssen sie ein Rätsel lösen und im letzten Land finden sie den magischen Ring, mit dem sie ihre Mutter befreien können.
Das ganze Märchen nimmt Schottland später als Audiodatei auf. Wenn die Geschichte fertig ist, malt jedes Kind ein Bild zu der Seite, die seine Klasse geschrieben hat. Dann werden die drei besten Bilder im Internet veröffentlicht und von diesen dreien wird von den anderen Ländern ein Gewinnerbild ausgewählt und zu seiner Seite hinzugefügt. So macht das jedes Land!
von Sophie, Kiara und Lea

Kinder helfen Kindern – Spendenaktion in der 4b

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IMG_9295Die Kinder der Klasse 4b begeistern sich für andere Länder und Kulturen. Aus diesem Interesse ist eine Themenreihe entstanden, in der die Schülerinnen und Schüler viele Beispiele für weltweite Lebensweisen von Kindern und deren Familien kennengelernt haben. Darüber hinaus haben sie sich mit spezifischen Themen, wie Kinderrechten im Rahmen der UN-Kinderrechtskonvention sowie Kinderarmut und Kinderarbeit auseinandergesetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben Eindrücke über ähnliche und verschiedene globale Lebensweisen gewonnen und sowohl gesellschaftliche als auch kulturelle Unterschiede oder Gemeinsamkeiten in anderen Ländern der Erde herausgefunden und diese Erkenntnisse mit ihrer eigenen Lebenswirklichkeit verglichen.

Die Schicksalsgeschichte von einem Flüchtlingsmädchen aus dem Land Syrien,als exemplarisches Fallbeispiel von UNICEF für die Lebensumstände vieler Menschen weltweit, hat in der Klasse eine besondere Betroffenheit ausgelöst. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit den Beweggründen von Flüchtlingsfamilien aus Kriegsgebieten auseinandergesetzt und sich mit den Umständen und Strapazen einer Flucht beschäftigt.

IMG_9313Das Mitgefühl der Kinder für Flüchtlinge aus Krisengebieten ist groß und hat den Wunsch zum Helfen ausgelöst. Deshalb sammeln sie seit einigen Wochen Kleidung und Spielzeuge für Kinder und Familien, die aus anderen Ländern nach Deutschland kommen, um hier Schutz zu finden.

Die Spenden der Grundschulkinder gehen an Bedürftige in der ehemaligen Hellwegklinik der Stadt Oerlinghausen im Kreis Lippe, die seit Oktober 2014 als Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW für Flüchtlinge, u.a. aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Somalia und dem Irak, umfunktioniert wurde.

Indonesien-Bericht von Pastor Bäcker

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Am Montag, den 17.11.2014, war Pastor Steffen Bäcker zu Gast in unserer Schulversammlung. Er berichtete mit Hilfe eines Bildervortrags über seine Reise mit dem Kirchenkreis Lübbecke nach Indonesien.
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Es folgt ein Bericht über seinen Vortrag, geschrieben von Maurice, Klasse 4b:

Der Indonesien-Vortrag von Herrn Bäcker

Herr Bäcker und Menschen aus Lübbecke sind nach Indonesien geflogen und haben dort ganz viel Spannendes gesehen. Sie haben etwas zu Essen bekommen und viel fotografiert. Es gab Reis, Reis und nochmals Reis. Den gab es in verschiedenen Arten. Es gab scharfen Reis, süßen Reis, ach’ ganz viele Sorten gab es, die kann man gar nicht zählen. Herr Bäcker hat auch einen Orang-Utan fotografiert, unsere orangenen Verwandten. Es gab sogar einen großen Vulkan und man durfte nur in Begleitung von einem Soldaten zu dem Vulkan gehen. Es lagen noch in Gärten große Steinblöcke von dem Vulkan. Herr Bäcker tanzte mit Einheimischen einen komischen Tanz, der wahrscheinlich sehr lustig war. Er besuchte auch eine Kirche, die war kleiner und auch anders geräumig als unsere Kirche. Herr Bäcker ist nämlich der Pastor unserer Kirche in Bad Holzhausen. Es ist komisch, dass die Menschen auf der linken Seite fahren, also genau andersrum als bei uns. Komisch, aber auch irgendwie interessant. Wenn in einen Bus, der sehr klein ist, viele Menschen einsteigen und im Bus kein Platz mehr ist, dann kann man oben auf dem Dach sitzen.

Von Maurice